Ausschreibung 2016

Hallo,
Wir sind der Jugendbildungsbeirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V.
Als Beirat beraten wir die Stiftung bei der Vergabe ihrer Fördermittel für den Bereich der Jugendbildung.
Die maximal zu vergebende Geldsumme pro Projekt beträgt bei uns 500 EUR.
Die Antragsfristen für dieses Jahr sind:

  • 30.03.2016,
  • 30.06.2016,
  • 30.09.2016 und
  • 30.12.2016.

Eure Beteiligung ist uns wichtig, daher laden wir euch auf die Sitzung ein, zu der euer Antrag besprochen wird. So könnt ihr nicht nur sehen, wie wir arbeiten und euch einbringen, es können auch direkte Nachfragen geklärt werden, die ansonsten eine kompliziertere Rücksprache erfordern würden (z.B. telefonisch oder per Mail). Wenn euch generell interessiert was wir machen, seid ihr auch herzlich eingeladen, euch einzubringen.
Hier sind die grundlegenden Angaben, die wir in einem Antrag von euch brauchen:

  • Projekttitel/Arbeitstitel:
  • Träger_in / Gruppe:
  • Website:
  • Ansprechpartner_in:
  • Mail:
  • Phone:
  • Anschrift:
  • Ort & geplanter Zeitraum:
  • Zielgruppe:
  • Kurzbeschreibung: (Ausfüllen auch in Stichpunktform möglich)
  • Beantragte Kosten:
  • Gesamtkosten:

Das könnt ihr beantworten und per Mail an uns senden, das wars schon!

Was ist uns in der Kurzbeschreibung und zur Beurteilung eures Projektes wichtig?
Folgende Punkte spielen dabei eine Rolle, aber keine Angst, ihr müsst nicht alle erfüllen:

  1. Erklärt uns bitte weshalb es sich bei eurem Projekt um Jugendbildung handelt oder inwieweit das Projekt „jugendlich“ ist, sich an Jugendliche richtet, von ihnen gemacht wird oder ähnliches.
  2. Wie lange gibt es euch schon als Gruppe? (übrigens finden wir es durchaus auch gut, wenn ihr völlig unbescholtene Blätter seid)
  3. Welche Methoden nutzt ihr? (z.B. Bildungsspiele, Gruppenarbeit, Vorträge, …)
  4. Wie trefft ihr Entscheidungen? Wie verteilt ihr (Arbeits)Aufgaben?
  5. Wie ist der soziale Hintergrund der Mitglieder eurer Gruppe? Wie setzt sich Eure Gruppe zusammen? (Studierende, Schüler*innen, vorrangiges Geschlecht, Herkunft etc.)
  6. Ist eure Veranstaltung barrierefrei? Wenn ja in welcher Weise?
    (z.B. barrierefrei zugänglicher Raum, Mehrsprachigkeit oder ÖPNV-Anbindung)

Ihr wisst nicht, wie Ihr den Antrag formulieren könnt oder einzelne Punkte sind unverständlich? Dann könnt ihr gerne Nachfragen an uns stellen, schreibt an: jugendbildungsbeirat@eklat-sachsen.de

Das ist auch die Emailadresse für euren Antrag.
Und wir antworten euch so schnell wie möglich.
Wir freuen uns sehr auf eure Projekte!

Alles Gute
Der Jugendbildungsbeirat Sachsen

Ausschreibung 2016

Ausschreibung 2015?

Der Jugendbildungsbeirat (JBB) hat von 2011 bis 2014 jährlich eine Auschreibung für die Projektzuschüsse für Jugendbildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen (RLS Sachsen) erstellt und quartalsweise über die vorliegenden Anträge beraten und eine Förderempfehlung an den geschäftsführenden Ausschuss der Stiftung abgegeben, welcher den Empfehlungen immer gefolgt ist. Die Ziele waren dabei u.a. die Jugendbildung zu qualifizieren, Beteiligung der Akteuer_innnen an der Jugendbildungförderung sicherzustellen und langfristigere Partner_innen für die Jugendbildungsarbeit der Stiftung zu gewinnen. Weiterhin sollte und war der JBB keine Blackbox, die über Anträge abstimmt, sondenr hat die Kommunikation mit den Antragsteller_innen gesucht und – soweit es zeitlich leistbar war – über weitere Finanzierungs- und Qualifierungsmöglichkeiten beraten.
Die Projektmittel in Höhe von 4.000 EUR wurden dabei in Form von Mikroprojekten, bis maximal 500 EUR, und einem Makroprojekt von bis zu 2.000 EUR ausgeschrieben. Bis zu weiteren 500 EUR im Jahr standen dabei noch für Reisekosten zu den Treffen und einen Vorstellungsflyer des JBB zur Verfügung. Leider hat die Ansprache an geförderte Projekte oder bereits befreundete Initiativen kaum dazu geführt, dass neue Akteur_innen im JBB mitarbeiten wollten. Da nach 4 Jahren nun 3 der 5 hauptsächlichen Akteur_innen im JBB ihre Schwerpunkte verlangern, wurde sich darauf verständigt, für 2015 eine Neuformierung des JBB zu initialiseren bevor eine neue Ausschreibung erfolgen kann.
Für April 2015 wird gerade eine Zukunftswerkstatt geplant.
Wenn du Interesse hast, an diesem Prozess und in er zukünftigen Jugendbildungsbeiratsstruktur mitzuarbeiten oder Fragen hast, dann schreib einfach an
jugendbildungsbeirat[ät]eklat[minus]sachsen[Punkt]de.

Ausschreibung 2014

Makroprojekte

Die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen ist Zielrichtung linker politischer Jugendbildung. Die Prekarisierung der Lebensverhältnisse, die Verwertung von Mensch und Natur, der Rückbau der öffentlichen Infrastruktur (z.B. Schließung von Jugendzentren, Privatisierung des öffentlichen Raumes), Normierung und Kontrolle durch Staat und Gesellschaft, patriarchale Verhältnisse, Diskriminierungsdenken und Abwertung, Ausgrenzung und Gewalt gegen Menschen prägen diese Verhältnisse. Auch im Jahr 2014 ist es dringend geboten sich mit diesen Erscheinungen auseinanderzusetzen, sich zu vernetzen, zu intervenieren oder einfach nur verstehen zu wollen.

Deshalb schreibt das Netzwerk für linke politische Jugendbildung in Sachsen – EKLAT – gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen ein Jahresprojekt aus, das sich dieser Zielstellung widmet. Das Projekt ist dotiert mit 2.000 Euro und sollte im Zeitraum 01.01.2014 und 31.12.2014 in Sachsen stattfinden.

Wir wollen ein Projekt fördern, das jenseits von großen Institutionen wie Parteien oder Gewerkschaften im wilden, spontanen, nicht-institutionalisierten Raum nach Möglichkeit auch jenseits der großen Städte mit einem aktivierenden Anspruch auftritt. Das Projekt soll aber auch einen überregional ausstrahlen. Kapitalismuskritik, das Aufzeigen von Alternativen und Widerstandsperspektiven, das Eröffnen von Vernetzungsoptionen können wichtige Bestandteile der Konzeption sein. Als besonders förderwürdig werden zudem von Projekten von und für junge Frauen angesehen. Über die Vergabe der 2000 Euro entscheidet der Jugendbildungsbeirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung, ein Gremium aus verschiedenen Trägern der politischen Jugendbildung. Neben den unten genannten formalen Anforderungen an den Antrag, bitten wir euch die hier (hier klicken)aufgeführten inhaltlichen Kriterien zu berücksichtigen.

Es wird nur ein Makro-Projekt pro Jahr gefördert, daher empfiehlt es sich im ersten Quartal den Antrag zu stellen.

Der Text für die Ausschreibung sollte folgende Punkte berücksichtigen:

a) Angaben zum/ zur Antragsteller/in ,
b) eine Darstellung der inhaltlichen Schwerpunkte des Projektes sowie wesentlicher methodisch-didaktischer Herangehensweisen,
c) Finanzierungsplan
d) eine genaue Terminierung (wegen Veröffentlichung im Halbjahresprogramm der RLS)

Antragsformular Makroprojekt 2014

Mikroprojekte

Mit diesem Fonds wollen wir konkrete Vorhaben unkompliziert befördern. Dabei ist es uns wichtig, dass Euer Projekt etwas bewegen möchte und von Jugendlichen und/oder für Jugendliche bestimmt ist. Inhalt und Form sind dabei nicht eingegrenzt. Ziel ist es kleine Projekte flexibel fördern zu können.

Eine Rechtsform, etwa ein Verein ist für eine Antragstellung nicht notwendig. Die Zuwendung wird in der Regel 200 Euro (Ausnahmefälle! max. 500 Euro) nicht überschreiten. Aus Transparenzgründen werden vier Termine im Jahr für die Antragsstellung definiert und öffentlich gemacht. Die Zuwendung kann ausdrücklich auch an unkonventionelle, z.B. künstlerische Projekte gehen, soweit sie der politischen Bildung also im weiteren Sinne einer progressiven alternativen Wissensproduktion und der Aktivierung zum eigenen Handeln verpflichtet sind.

Es gibt keine Antragsfristen. Wir wollen von Euch wissen, wer ihr seid, was ihr macht, was Euer Vorhaben bewirken soll und wofür ihr das Geld ausgeben möchtet. Der Jugendbildungsbeirat entscheidet, anhand der Kriterien die auch auf der Internetseite veröffentlicht sind, jeweils zum Ende eines Quartals über die eingereichten Anträge.

Link zum Antragsformular

Die Anträge sind zu richten an: kontakt at eklat-sachsen.de
Über die Vergabe wird vierteljährlich nach dem Ende eines Quartals entschieden.

Kriterienkatalog

Der Jugendbildungsbeirat entscheidet, anhand der untenstehenden Kriterien, über die bis zum Ende eines Quartals (31.03., 30.06., 30.09., 31.12.) eingereichten Anträge.

Emanzipatorische Jugendbildung unterscheidet sich von konventioneller Bildung nicht nur im Hinblick auf Inhalte. Auch die Formen der Wissensvermittlung sollten emanzipatorischen Ansprüchen genügen. Folgende inhaltliche Kriterien sind dem Jugendbildungsbeirat im Hinblick auf eingereichte Projektanträge wichtig:

- Jugendliche und junge Erwachsene als Zielgruppe
- Methodenvielfalt (so wenig Frontalvermittlung wie möglich)
- Partizipativität (z.B. Beteiligungsmöglichkeiten, Bedürfnisabfragen)
- In der Regel: Barrierefreiheit (offen für alle, keine Vorkenntnisse; Ausnahme sind hier ganz klar auf Mädchen- und Frauen zielende Projekte, sowie Weiterbildungen)
- Hierarchiearmut (autoritätskritische Bildungsprozesse, Hinterfragung der Rolle der BildnerInnen als allwissende Autoritätspersonen)
- Gleichstellungskonforme Ansätze (als inhaltlicher Bestandteil aller Bildungsansätze, als wichtiger Ansatz bei der Organisation, ReferentInnenwahl etc.)
- Bevorzugung selbstorganisierter Projekte (von jungen Menschen für junge Menschen)
- Freiwilligkeit der Teilnahme an Veranstaltungen
- aktivierenden Anspruch der Bildungsarbeit (Nachhaltigkeit, Nachfolgeprojekte, Aktionen und Initiativen als Ergebnis)
- Regionale Ausgewogenheit

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